Long time no see – Gedankensalat & mehr

Hallo ihr da draußen,
wie geht’s euch?

Ich finde, das ist im Moment eine ziemlich wichtige Frage, auc wenn sie hier gerade ziemlich aus dem Nichts kommt.
Warum ich einen Post verfasse, ohne überhaupt zu wissen, worauf ich hinaus möchte, was ich schreiben werde und weshalb?
Ganz einfach: Ich hatte Lust drauf, mich mal wieder ein bisschen auszutoben und mit Wörtern um mich zu schmeißen.

Okay, okay, ja, ich prokrastiniere. Ich sollte vermutlich noch etwas für die Schule machen, ein Manuskript weiterlesen oder einfach schlafen (ich habe nämlich höllischen, teilweise kaum zu ertragenden Muskelkater xD). Stattdessen spreche ich aber über etwas, das mir jetzt schon länger durch den Kopf geht:

Wie teile ich meine Gedanken am besten im Internet? Warum mache ich das überhaupt? Für die Abos, Likes und Kommentare? Warum sollte ich damit überhaupt jemandem auf die Nerven gehen? Interessiert das jemanden?

Hintergrund ist, dass ich nach meinem Neustart auf Instagram das Gefühl habe, dass meine Seite ihre Persönlichkeit verloren hat. Warum?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass mir immer mehr Menschen folgen, die ich privat kenne, die mich sowieso schon als „Möchtegerninfluencer“ abgestempelt haben. Ich habe Angst, dass über mich gelästert wird. So einfach ist das.
Komisch, dass ich immer so selbstbewusst tue und auch eigentlich das Gefühl habe, mehr oder weniger mit mir selbst im Reinen zu sein… und trotzdem wirft mich so etwas aus der Bahn.

Mann, wird das hier persönlich… *lach*

Ich habe oft das Bedürfnis, ernste, kontroverse Themen anzusprechen, wenn ich Posts von anderen Bloggern zu ernsten Themen sehe. Ist das der Drang, auch „Reichweite zu haben“, zu „influencen“? Wahrscheinlich.
Deshalb habe ich manchmal das Gefühl, dass Instagram echt nicht gut für mich ist, aber eigentlich ist das doch nicht immer so… Oft ist Instagram auch total cool und nicht… toxisch. Klingt doof, oder?
Dann denke ich mir wieder, dass ich einfach mal entspannter werden sollte und meditieren könnte, um das alles zu vergessen. Klar, Anna, beste Idee ever. (Hab ich übrigens dann doch nie gemacht)

Ich glaube, ich kann ganz offen sagen: Ja, ich möchte mehr Abonnenten haben, ich möchte mehr Kommentare von anderen Bloggern, von ganz „normalen Menschen“ bekommen, die von mir inspiriert werden. Aber kann ich überhaupt inspirieren? Ich mache doch nichts. Ich lese ab und zu mal ein Buch und sitze bis zu zehn Stunden täglich vor irgendwelchen Geräten. Warum sollte ausgerechnet ich inspirieren können?
Aber warum sollten andere das besser können? (Das klingt für mich gerade echt eingebildet… Hmpf.)

Auf solche Gedanken folgt bei mir in der Regel: Ein Kopfzerbrechen über die elementaren Fragen des Lebens:
Was möchte ich später eigentlich machen?
Sollte ich nicht doch Social Media Management studieren, statt Mediendesign?
Aber wird mir das nicht zu viel, zu toxisch?
Warum mache ich das hier eigentlich?
Und warum zur Hölle schreibe ich so etwas auch noch auf?

Ich glaube, zumindest die letzte Frage kann ich damit beantworten, dass es sich gar nicht so schlecht anfühlt, das alles einmal rauszulassen (natürlich immer mit dem Hintergedanken, dass das nicht so viele Menschen lesen, wie es auf Instagram der Fall ist und ich vielleicht trotzdem ein paar nette Kommentare bekomme *lach*).
Vielleicht möchtet ihr das hier auch als Inspiration sehen, um…. Äh, wofür? Okay, vergessen wir das.

Bin ich eigentlich die einzige, die so verqueere Gedankengänge hat?

Hier noch ein paar Worte, die ich heute verfasst habe:

Was tut die Angst ohne die Liebe?
Sie bleibt.
Was tut die Liebe ohne die Angst?
Sie blüht auf.

Liebe ist stärker als Angst.

Was tut die Liebe ohne Angst?
Sie bleibt.
Was tut die Angst ohne Liebe?
Sie geht ein.

Angst ist schwächer als Liebe.

Und damit eine gute Nacht ❤

Anna

Mein Weg zum Minimalismus

Lange ist es her, dass ich mich hier gemeldet habe, aber jetzt habe ich etwas geplant, was ich einfach hier teilen muss:

Vor ein paar Wochen habe ich scherzhaft in einem Instagram-Livestream erzählt, dass ich davon träume, Minimalistin zu werden. Tja, einmal gesagt, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen. Ich habe viel auf Pinterest gelesen, mit einem Freund darüber diskutiert, Dokus geschaut und letztlich ist das dabei herausgekommen: 4 1/2 Wochen Minimalismus – um genau zu sein, 4 1/2 Wochen Einstieg in einen minimalistischeren Lebensstil. Weiterlesen »

Pflanzen, Umwelt, Gedankenoase – Mein Plan für diesen Blog

Hallo ihr Lieben,
habt ihr schon in den Wetterbericht für die nächste Woche gesehen? Es soll bis zu 40 Grad warm werden. VIERZIG GRAD!!! Ich bin absolut begeistert. Nicht.

Das hier wird ein etwas anderer Post, ich möchte nämlich mal ein bisschen über etwas reden, was kaum mit Büchern zu tun hat. Ich habe beschlossen, nicht mehr nur über Bücher zu bloggen, denn ich interessiere mich für so viel mehr und möchte auch so viel mehr mit euch teilen. Ich meine, wir Leseratten definieren uns doch auch nicht nur darüber, dass wir Bücher lesen, oder?Weiterlesen »

Druck – durch Rezensionsexemplare und das wahre Leben #storytime

Hallo ihr Lieben,
während ich diesen Post schreibe, ist es schon 22:56 Uhr und eigentlich sollte ich schlafen, weil ich mich morgen mit einem Freund treffe. Stattdessen möchte ich etwas loswerden – nicht etwa darüber, wie wenig in unserer Welt für dessen Rettung getan wird – zu wenig -, nicht darüber, wie andere ticken im Vergleich dazu, wie ich ticke, und auch über sonst kein Thema, was mir noch durch den Kopf schwirrt. Ich möchte euch ein wenig darüber erzählen, wieso es in den letzten Wochen eigentlich nur Rezensionen hier gab (zumindest kommt es mir so vor). Weiterlesen »