Mein Weg zum Minimalismus

Lange ist es her, dass ich mich hier gemeldet habe, aber jetzt habe ich etwas geplant, was ich einfach hier teilen muss:

Vor ein paar Wochen habe ich scherzhaft in einem Instagram-Livestream erzählt, dass ich davon träume, Minimalistin zu werden. Tja, einmal gesagt, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen. Ich habe viel auf Pinterest gelesen, mit einem Freund darüber diskutiert, Dokus geschaut und letztlich ist das dabei herausgekommen: 4 1/2 Wochen Minimalismus – um genau zu sein, 4 1/2 Wochen Einstieg in einen minimalistischeren Lebensstil. Ich sage nicht, dass mein Plan der perfekte Weg ist, um am Ende nur noch 100 Gegenstände zu besitzen oder sonst etwas, nein. Es geht mir darum, meinem Leben ein wenig Struktur zu geben, eine Form, in die ich passe und in der ich mich wohlfühle. Ich glaube, Minimalismus kann ein Weg sein, das zu erreichen.

Ich bin ein Chaosmensch, das weiß ich. Ich weiß aber auch, dass ich mich vielleicht umtrainieren kann und ordentlicher werden kann. Ein Weg dahin: Weniger Gegenstände, die sich plötzlich an einem komplett anderen Platz wiederfinden können. Gegenstände, die endlich einen Platz finden. Weniger Dinge, an denen sich die Gedanken festklammern können.
Das, was ich bisher über Minimalismus gelernt habe, ist: Minimalist zu sein, bedeutet nicht, nur noch besagte 100 Gegenstände zu besitzen, sondern es ist ein Lebensstil, eine Lebenseinstellung. Eine, bei der nicht nur dein Umfeld sortierter ist, sondern auch dein Kopf. Und ein aufgeräumter Kopf kann dabei helfen, sich weniger gestresst zu fühlen und ruhiger zu sein – also genau das, was ich brauche.

 

Ich habe schon länger geplant, ein Selbstexperiment zu machen, und hier ist es also. Jeden Tag werde ich mich um einen anderen Punkt von meiner Liste kümmern und ihr werdet mich dabei begleiten können. Ihr werdet nicht nur hier und auf Instagram mitverfolgen können, wie ich mehr und mehr Sachen (aus-)sortiere, ihr könnt auch selbst mitmachen.
Hier könnt ihr meine Checkliste herunterladen und ausdrucken. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch die kleinen Kreise um die Wochentage nutzen, um abzuhaken, welche Punkte ihr erledigt habt. Wenn ihr Lust habt, teilt auch eure Fortschritte auf Instagram und markiert mich oder schickt mir Fotos (an @federleserlich) – vielleicht können wir uns ja gegenseitig motivieren.

Morgen werde ich ein paar Seiten und Filme vorstellen, die mich ein wenig inspiriert haben, mich dafür zu interessieren, wie man „richtig“ aufräumt. Vielleicht wird ja etwas für euch dabei sein. 😀

 

Alles Liebe,
Anna

 

1 Monat Minimalismus(1)
*Checkliste zum Ausdrucken*

 

Ein Gedanke zu “Mein Weg zum Minimalismus

  1. Ich befinde mich grade im selben Prozess. Ich habe vor einiger Zeit mein Kleiderschrank entrümpelt und bin begeistert davon. Ich habe für mich entdeckt, das ich auch mit weniger auskommen kann und es fühlt sich nicht nur gut an, sondern bringt auch einige positive Eigenschaften mit sich. Mehr Platz, mehr Zeit, weniger Geld ausgeben, bewusster konsumieren… Ich hab mir auf jeden Fall vorgenommen weitere Bereiche in meinem Leben zu entrümpeln. Deine Checkliste werde ich mir auf jeden Fall mal runterladen.

    Liebe Grüße

    Bathy

    Gefällt 1 Person

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