Unter Wasser lieben – Booktalk zu „Weightless Heart“

Leute, es ist Zeit. Lange kam hier gefühlt gar nichts, aber irgendwie war mir nicht danach. Ja, ich habe Rezi-Exemplare, aber trotzdem hatte ich nicht das Bedürfnis, mich deshalb stressen zu lassen. Na ja, bis zu einem gewissen Grad. *lach*
Erst vor ein paar Minuten habe ich „Weightless Heart“ von Tine Nell beendet, aber ich möchte es nutzen, dass ich gerade noch dieses Unter-Wasser–nach-dem-Lesen-gefühl habe… 🙂

„Weightless Heart“ ist das zweite Buch aus der Read! Sport! Love!-Reihe vom Piper-verlag. Meine Rezi zum ersten Buch der reihe findet ihr hier: *klick*  Bisher konnte mich die Reihe wirklich überzeugen!

In dem Buch geht es um Chloe Campbell, Captain der Schwimmmannschaft ihrer Uni und extrem geordnet. Durch sie, beziehungsweise durch ihre Affäre mit dem Schwimmtrainer, hat ebendieser gekündigt und Alexander Clark, Olympia-Schwimmer, übernimmt das Training. Während die anderen gleich von Alex und seinem Frauenheld-Image begeistert sind, ist Chloe skeptisch. Aber was soll sie tun, wenn sie sich zu ihm hingezogen fühlt und er sich zu ihr?
Eine Anziehung, die viele Hindernisse überwinden muss, denn vor allem Alex trägt einigen Ballast mit sich herum.

Was soll ich sagen?
Genauso wie „Das Dach der Welt“ ging mir dieses Buch irgendwie unter die Haut. Es war nicht so extrem, aber ich habe mich trotzdem sehr in der Geschichte verloren. Ich kann es nicht so wirklich in Worte fassen, aber ich versuche mal, euch zu erklären, was mir so an „Weightless Heart“ gefallen hat, obwohl es mir nicht ganz gefallen hat. Ihr merkt, es ist kompliziert.

Das Buch ist komplett aus Chloes Perspektive geschrieben, und Chloe erzählt wirklich gut. Mein Problem: Chloe als Figur war für mich nicht ganz rund. Das war während der Geschichte selbst kein Problem, aber jetzt, wo ich es richtig bewerten möchte, fällt es mir ein wenig auf.

Was auch auffällt, ist, dass der Sport hier eine weniger große Rolle spielt, als in „Das Dach der Welt“. Das ist natürlich irgendwie klar, wenn man bedenkt, dass Bergsteigen und eine riesige Expedition etwas ganz anderes sind, als ein Uni-Schwimmteam. Es ist eine ganz andere Rolle, die Figuren stehen ganz anders dazu.

Generell sind die Figuren ganz anders, es ist ein völlig anderes Buch. Das Leben dort ist ein ganz anderes, die Beziehung der Figuren ist ganz anders, aber trotzdem ist es auch hier anfangs oder auch zwischendurch eine fast schon toxische Beziehung – das bedeutet, dass ich einierseits voll mitgefiebert habe, andererseits aber auch immer den Gedanken im Hinterkopf hatte, dass das nicht gut ist. Aber das denke ich mir immer bei solchen Büchern. xD

Ich weiß jetzt schon, dass das Buch für mich nicht so ein Highlight sein wird wie „Das Dach der Welt“, aber es war nicht schlecht. Ich habe es viel schneller gelesen, ich mochte das Gefühl beim Lesen auf eine ganz andere Art und Weise und werde es wahrscheinlich nicht so detailliert und klar in Erinnerung behalten, wie andere Bücher. Trotzdem würde ich definitiv 4 Sterne vergeben, denn vor allem der Schreibstil war einfach toll!

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