Abgedreht, schräg und immer noch irgendwie plausibel… – Booktalk zu „Bastards“

Mögt ihr Dark Romance? Ich lese ab und an echt gern mal etwas aus diesem Genre, einfach, weil es mal ein bisschen Abwechslung bringt. Immer muss ich das nicht lesen, aber die Bücher von Jane S. Wonda sind schon echt gut. 😀
Ich durfte bei einer Wanderbox-Aktion zu „Bastards“ dabeisein und will euch deshalb jetzt mal erzählen, wie ich es fand. =)

In Bastards geht es um Jade, Tochter von Susan Carpenter, der FBI-Chefin, und Enkelin vom Gouverneur. Von ihrer Mutter wird sie nicht sonderlich geliebt, so baut sie um sich herum eine Mauer und spielt die brave, dumme – aber natürlich wunderschöne – Tochter, während sie eigentlich alles andere als brav, intelligent und außerdem rebellisch ist: Sie dealt neben ihrem Fake-Studium mit Kokain.
Dann treten erst der FBI-Agent Landon Mulvaney, und der ihrem Entführer täuschend ähnlich sehende Caleb in ihr Leben. Die beiden wirbeln einiges durcheinander…


Puh… Das wird eine schwere Rezi. Wie gesagt, ich mag die Bücher von Jane S. Wonda wirklich gern, aber irgendwie konnte mich „Bastards“ nicht so ganz überzeugen… Aber von Anfang an:

Das Buch beginnt relativ gut, aber dann kam ich irgendwann an einen Punkt, wo ich nicht mehr viel mit dem Buch anfangen konnte. Ich hatte irgendwie das Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein, und kam weder vor, noch zurück – so fühlte es sich an.
Weil es ein Rezi-Exemplar ist, habe ich aber natürlich weitergelesen, und irgendwann ging es dann tatsächlich wieder aufwärts.

Jade und die beiden Jungs sind nicht unbedingt Menschen, die ich in der Realität gern treffen möchte – Jade wurde ziemlich erfolgreich als eine Frau dargestellt, die immer bekommt, was sie will, allerdings wirkte sie gleichzeitig schnell mal wie eine richtige Bitch. Und Landon und Caleb… sind extrem gerissen und beherrschen es perfekt, Spielchen zu spielen. Aber alle Handlungen wurden relativ verständlich und nachvollziehbar dargestellt, also las es sich trotzdem ganz gut. 🙂

Das Ende fand ich relativ gut, auch wenn ich vorher noch nie ein Buch gelesen habe, in dem eine Dreiecksbeziehung so endete. Finde ich voll okay, aber es ist nicht wirklich meine Welt.

Noch ein kleiner Punkt, der mich ein wenig gestört hat: In bisher fast jedem Buch der Autorin gab es kleine Dinge – Fakten, Sätze, Erwähnungen -, die mich irgendwie verwirrt haben, oder mit denen ich nichts anfangen konnte. Das sind wirklich kleine Sachen, aber sie stören schon ein bisschen…


Mein Fazit: Ein relativ gutes Buch mit ein, zwei Schwächen. Jane S. Wonda kann man aber eigentlich immer gut lesen. 😀
3,5 von 5 Sternen. =)

Ein Gedanke zu “Abgedreht, schräg und immer noch irgendwie plausibel… – Booktalk zu „Bastards“

  1. Hey du,
    mir fiel es damals auch schwer die Rezension zu diesem Buch zu schreiben, weil es mich einfach so sehr verwirrt hat 😀
    Aber ich denke, dass deine Rezension ziemlich gut war ohne zu spoilern 😀
    Liebe Grüße,
    Paula Josina

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