„Am Schönsten ist die Einsamkeit mit dir.“ – Booktalk zu „Der Ort in mir“

Ich möchte euch heute ein Buch vorstellen, was ich im letzten Monat beendet habe, und vorweg gesagt: Es war super!
Die Rede ist, wie ihr schon im Titel sehen könnt, von „Der Ort in mir“ von Sarah Nierwitzki. Ich bin schon seit den Osterferien um Sarahs Buch herumgeschlichen, denn es sah so toll aus und klang so gut und *hach*. Irgendwie habe ich es mir trotzdem nie gekauft (shame on me), deshalb habe ich mich natürlich sofort gemeldet, als noch Rezensenten gesucht wurden. Vielen Dank als an den Zeilengold Verlag, dass ich das Buch lesen durfte! =) ❤


Das Buch handelt von der 17-Jährigen Leah, die gemeinsam mit ihrem Bruder Aaron und ihrem besten Freund Simon in einer kleinen, religiösen Gemeinde aufgewachsen ist. Vor einem Jahr haben Aaron und Simon die Gemeinde verlassen, und seitdem ist Leah allein, noch abgeschotteter von der Welt, als ohnehin schon.
Dann kommt Simon zurück und erzählt ihr etwas, das ihre gesamte Welt aus den Angeln hebt, sie alles infrage stellen lässt. Sie entschließt sich, die Welt dort draußen wenigstens für eine kurze Zeit kennenzulernen, doch kann sie danach wieder zurückkehren, nach allem, was sie nun weiß?


Erst vorgestern habe ich in einem Post bei Instagram gelesen, dass jemand nach „Feelgood-Büchern“ sucht, und da wusste ich direkt: So kann man „Der Ort in mir“ beschreiben.
Woanders hat eine Rezensentin außerdem angemerkt, wie gut der Autorin der Umgang mit dem Thema religiöse Gemeinden gelungen ist. Auch damit konnte ich mich direkt identifiezieren und dem zustimmen. Diese Gemeinde wird niemals so „das ist eine Sekte, das ist voll daneben“ beschrieben, sondern vielleicht nicht völlig wertfrei, aber so, wie es zu Leah und ihrer Perspektive passt. Das muss man erstmal schaffen!

Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs, obwohl ich schon einiges zum Buch gelesen hatte, eine schwere Geschichte erwartet, aber „Der Ort in mir“ ist trotz des stellenweise schweren Themas ziemlich leicht – beinahe schwerelos -, toll zu lesen und einfach eine süße Geschichte.
Vielleicht fragt ihr euch, was es mit dem Satz oben auf sich hat.

„Am Schönsten ist die Einsamkeit mit dir.“

Das ist ein Satz, der eine ziemlich schöne und große Rolle in Leahs und Simons Leben spielt. Er bedeutet viel für die Beziehung der beiden, die definitiv eine besondere ist. Ja, die beiden mögen einander, doch das spielt keine riiiiiiesige Rolle, wie es in beispielsweise „Wild Hearts“ (Es tut schon fast weh, die beiden Bücher miteinander zu vergleichen! 😦 xD) der Fall ist. Der Fokus liegt auf Leahs Reise, ihrem Weg. Da gehört Simon mit dazu, aber nicht NUR er.

 

Mein Fazit: „Der Ort in mir“ ist eine wahnsinnig tolle Geschichte, der ich mit Vergnügen 5 Sterne gebe. Das Thema der religiösen Gemeinde ist total interessant und ich bin dafür, dass man dieses Buch im Religionsunterricht liest. Ich hätte sogar Lust, das bei uns an der Schule mal anzumerken… Eine Lesung wäre natürlich auch geil. ^^

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