Magisches Wasser und plötzlich lieben alle Kate? – Rezension zu „Verrückt nach Kate“

Hallo ihr Lieben,
es ist immer noch ein bisschen warm, sodass man vielleicht eine Abkühlung braucht – und die habe ich hier für euch: In „Verrückt nach Kate“ von Emma Smith spielt ein bestimmtes Wasser eine extrem große Rolle, macht euch also auf einen Sprung ins lauwarme Wasser gefasst. 🙂Vor einigen Tagen erschien „Verrückt nach Kate“ im Selfpublishing (eBook: 2,99€, Print: 11,99€) und ich muss sagen: Einige von Emmas vorherigen Büchern haben meinen Geschmack nicht hundertprozentig getroffen, aber dieses Buch hier schon.

 

»Die Legende besagt, dass sich jeder Mann nach einem Sprung in diesen See in die erste Frau verliebt, die er danach erblickt. Aber das sind alberne Geschichten, um den Ort interessanter zu machen. Du wirst sehen, alles völlig normal.«Verrückt nach Kate: Und auf einmal liebt er sie von [Smith, Emma]

Die mollige und tollpatschige Kate wollte den Firmenausflug einfach hinter sich bringen – aber ohne eine wilde Diskussion mit ihrem attraktiven und verdammt arroganten Chef Reed und einen oberpeinlichen Sturz in den See wollte der liebe Gott sie nicht gehen lassen.
Und als wäre das nicht schlimm genug, scheinen sich urplötzlich all die Männer für Kate zu interessieren, die mit in den See gestürzt sind. Selbst Reed, der ihr seit Jahren die kalte Schulter zeigt, scheint nun das Besondere in ihr zu sehen.

Auf einmal hat Kate die Qual der Wahl. Aber was, wenn sie sich entscheidet und dann doch alles nur ein riesiger Hokuspokus war?

Die Geschichte ist ein Einzelroman.


Ich muss sagen, allein vom Klappentext her, habe ich etwas ganz anderes erwartet. Etwas… mystischeres. Aber ganz ehrlich: Auch ohne diesen extrem mystischen Aspekt, den ich Emma so gar nicht unbedingt zugeordnet hätte (ja, ich weiß, dass sie auch Fantasy schreibt, aber trotzdem…), war es toll, mir hat eigentlich nichts gefehlt.

Auf den ersten Blick wirkt „Verrückt nach Kate“ wie ein stinknormaler, klischeehafter Liebesroman. Gut, der Prolog will irgendwie nicht ganz so in das Bild passen, aber bei „All for You“ war das auch so, und trotzdem war es ein sch*** Buch – sorry, lässt sich nicht anders sagen.
Aber zurück zu Kate und ihrem Buch: Ich habe Kate wirklich als „normale“ Figur wahrgenommen, nicht wahnsinnig schlank und überirdisch schön oder sonst etwas, sondern wirklich normal. Sie hat Kurven, sie wird von einigen Männern als attraktiv wahrgenommen, aber man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass alle Männer sie flachlegen wollen. Klar, sie wollen mit ihr ausgehen und so, aber ganz ehrlich: das ist etwas komplett anderes, das ist auf einer ganz anderen Ebene.

In diesem Buch steckt eine Message, die mir persönlich ziemlich wichtig ist: Liebe dich und deinen Körper so, wie du bist. Wenn irgendein Mann möchte, dass man sich für ihn verändert, dann ist er wahrscheinlich nicht der richtige. Ich finde, Body Positivity ist ein unglaublich wichtiges Thema, vor allem durch Social Media, Filter und all das. Aber dazu werde ich eher mal einen eigenen Beitrag schreiben. =)

Reed ist auch relativ normal – für einen Liebesroman-Prota, er hat also ein Sixpack und sieht super aus. Das fand ich irgendwie ein ganz kleines bisschen… hm. Es ist okay, weil es sagt: „Mir ist egal, ob du vom Äußerlichen her zu mir passt oder was andere denken könnten, ich finde dich schön und basta.“ Aber andererseits könnte man da natürlich auch sagen, dass da ein bestimmtes Ideal vermittelt wird, wie ein Mann zu sein hat. Lassen wir das aber mal ein bisschen aus der Wertung raus. So, wie „Verrückt nach Kate“ ist, würde ich dem Buch 4 Sterne geben. Ganz kurz und knapp, ich habe ja eigentlich schon alles gesagt. 🙂

Wie steht ihr den zu Themen wie Body Positivity oder (um ein Negativbeispiel zu nennen) zu Frauenfeindlichkeit (ja, ich rede von „All for You“), und wenn sie nur unbewusst ist?

 

 

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