Eine Foodtruckbesitzerin, ein Sternekoch und Essen, ganz viel Essen – Rezension zu „The Opposite of you“

Hallo ihr Lieben,
wie steht ihr zum Thema Kochen? Seid ihr gern in der Küche, oder brennt euch schon Wasser an? Ich würde mich ja eher in die zweite Kategorie einordnen (es gibt da diese nette Geschichte mit einem Spiegelei und einem Rauchmelder… *hust*), aber da ich seit einigen Wochen vegetarisch esse, interessiere ich mich inzwischen mehr für Rezepte und generell Essen. Backen mag ich sowieso schon, vielleicht ja demnächst auch das Kochen. 🙂
Für diesen Sinneswandel, endlich mal etwas kochen zu wollen, mache ich in erster Linie ein bestimmtes Buch verantwortlich, das mich unterschwellig ziemlich beeinflusst haben muss: „The Opposite of You“ von Rachel Higginson. Ich habe es als broschierte Ausgabe vom Lyx Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen – vielen, vielen Dank dafür!

„The Opposite of You“ erschien am 29. Mai 2019 im Lyx Verlag und ist als broschierte Ausgabe für 12,99€ und als eBook für 9,99€ erhältlich. Es ist Teil der vierbändigen „Opposites Attract“-Reihe, die bis Ende Mai 2020 vervollständigt wird.


DBildergebnis für the opposite of youas Buch handelt von Vera Delane, die sich nach einigen Geschehnissen in der Vergangenheit entschließt, ihren Traum von einem Sternerestaurant erst einmal aufzugeben und sich mit einem Foodtruck selbstständig zu machen – genau gegenüber von Killian Quinns Sternerestaurant „Lilou“.
Killian ist ein weltklasse Sternekoch, launisch, arrogant und perfektionistisch – das merkt man vor allem an den „Verbesserungstipps“, die er Vera durch seine Handlanger überbringen lässt.
Die beiden können sich augenscheinlich nicht ausstehen und „schon bald fliegen die Fetzen“…


Wieso ich das in Anführungszeichen geschrieben habe? Es klingt klischeehaft. Oder?

Die ersten Seiten des Buches haben mich schon echt mitgerissen, dann wurde es ein bisschen klischeehaft, und dann war es „okay“ (Zitat aus meinen Notizen *lach*).
Die Handlung war definitiv nichts neues, es war klischeehaft, das war aber eigentlich klar. Der Schreibstil war echt super, es las sich flüssig, sodass ich es innerhalb von ein paar Stunden beendet hatte – gut, das ist jetzt für meine Verhältnisse nichts besonderes. xD

Vera ist eine ziemlich „normale“ Figur, sie ist kein Supermodel oder sonstwas, aber allein dadurch, dass sie unglaublich gut kochen kann, hat sie bei mir schon ein Stein im Brett. Ich glaube, ich habe vorher noch nie ein (ursprünglich englisches) Buch gelesen, in dem die Hauptperson Vera hieß, das hat also definitiv etwas Abwechslung reingebracht! 😀
Vera hat eine nicht nur glückliche Vergangenheit, die sie beeinflusst und immer noch begleitet. Diese Vergangenheit (keine Sorge, keine Spoiler ;)) finde ich im Nachhinein ganz gut umgesetzt. Ja, das Buch ist jetzt nicht besonders tiefsinnig, aber es setzt sich zumindest ein wenig mit einem Thema auseinander, das oft unterschätzt oder einfach so abgewunken wird.

Killian ist fast der typische Bad Boy, nur eben ein Kitchen Bad Boy. xD Aber er hat auch eine weiche Seite – also doch ein typiscehr Bad Boy?
Nein.
Er ist ein bisschen wie dieser grumpige Großvater aus irgendwelchen Filmen, der nach außen hin total unfreundlich ist, aber eigentlich ein gutes Herz hat und nur nicht wirklich weiß, wie er es zeigen soll.
Killian nimmt Vera irgendwie ein wenig unter seine Fittiche, während er sie anstachelt, besser zu kochen, besser zu werden in dem, was sie schon wirklich gut beherrscht. Das macht ihn schon zu einem guten Zweit-Protagonisten. 🙂

Es gibt eine große, nahezu riesige Sache, die mich an „The Opposite of You“ gestört hat:
Das Cover.
Ich meine, das hier ist ein Buch über Essen. ESSEN! Und was fehlt auf dem Cover?
Richtig, das Essen. Ich meine… wieso?? Hätte der Typ nicht wenigstens einen Kochlöffel in der Hand halten können oder so? So sieht es nämlich aus wie jedes x-beliebige Cover… Hmpf.


Mein Fazit ist also:
Ein gutes Buch, was zwar sehr klischeehaft und ziemlich vorhersehbar ist, aber es hat eine relativ wichtige, unterschwellige Botschaft und abgesehen vom Cover ist es ziemlich gut gelungen. 🙂
Von mir gäbe es, wenn ich es bewerten müsste, 3,75 von 5 Sternen. =)

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