Social Media, Alleinstellungsmerkmale & mehr – Vier Fragen an Larissa Schwarz

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Hallo ihr Lieben,
ist es bei euch auch so sonnig? Bei mir schon und ich setze mich trotzdem (nur für euch 😉 <3) endlich an einen Beitrag, den ich euch schon so lange verenthalten habe. Vor einigen Wochen (oder Monaten) durfte ich Larissa Schwarz vier kleine Fragen stellen, die sie mir für euch beantwortet hat. Bevor ich euch aber die Antworten auf diese Fragen zeige, kurz noch etwas dazu, wieso ich Larissa überhaupt kenne und warum ich sie, beziehungsweise ihre Bücher für so lesenswert halte.

(Ach ja: Es könnte sein, dass ich schamlos Werbung für sie und ihre Bücher mache, nur damit ihr bescheid wisst. ;))


Larissa Schwarz hat vor drei Jahren ihr erstes Buch „Märchenhaft – Elisabeth“ veröffentlicht, ungefähr zu der Zeit, in der ich Lovelybooks für mich entdeckt habe, und so bin ich auf eine Leserunde zu besagtem Buch gestoßen. Ich war irgendwie total begeistert davon und habe dank Larissa dann auch Facebook unsicher gemacht – dadurch sind wir dann richtig in Kontakt gekommen und ich durfte Band zwei der „Eschberg-Reihe“ lesen und später sogar das Korrektorat von „Schmerzhaft – Solveig“ und „Traumhaft – Henriette“ machen. Vor allem Jettes Geschichte ist total toll und ich habe das Buch auch jetzt noch das eine oder andere Mal gelesen – es ist immer noch super, es ist mein liebstes Buch von Larissa Schwarz. =D
Es gibt aber auch noch andere Bücher von ihr, nämlich beispielsweise „Lenning“ (ein Drama) und „Tiffany – der katz-normale Wahnsinn“, oder auch „Wir und Es“
Larissas Bücher sind nicht wirklich Mainstream, deshalb habe ich sie auch mal gefragt, woran das ihrer Meinung nach liegt:


Was macht deine Bücher so besonders, im Vergleich zu anderen?

Da muss ich ein bisschen ausholen, es sind ja nicht alle bisher von mir erschienenen Bücher miteinander verwandt. Die Eschberg-Reihe lebt von der Montage-Technik, dem Setting und der epischen Breite, in der sich die Figuren dort entwickeln dürfen. Sie ist die modern Daily-Soap zum Lesen. Gar nicht vergleichbar mit dem biografischen Drama #Lenning und der einzigen Katze der Welt, die einen eigenen Vibrator hat (Tiffany). Und komplett weg vom Thema Liebe steht „Wir und Es“, welches u.a. das hochaktuelle Thema der geschlechtlichen Identität behandelt. Jedes hat also in seiner Kategorie Alleinstellungsmerkmale, aber keines ist „typisch Larissa Schwarz“.


 

Was vermutlich einige von euch nicht wissen, ist, dass Larissa eben nicht nur Bücher, sondern auch den einen oder anderen ziemlich aufwändigen Artikel schreibt und auf ihrem Blog veröffentlicht. Auch dazu habe ich sie ein bisschen ausgefragt:


Wieso schreibst du aufwändige Artikel, wenn du weißt, dass es nicht so viele Menschen lesen werden?

Im Durchschnitt lesen meine Blogartikel am ersten Tag 70-100 Menschen, was in Zeiten von Instagram und Snapchat auf den ersten Blick wenig ist. Diese Essays sind aber Betrachtungen von Situationen oder Umständen, mit denen ich mich konfrontiert sehe, zu denen ich eine Meinung oder Fragen habe, mit denen ich mich auseinandersetzen will und muss [weil es mich sonst irre macht]. Für mich ist das Aufschreiben aber nicht nur ein Ordnungsprozess, um meine Gedanken zu strukturieren, sondern auch eine Form der schriftstellerischen Übung. Die Recherche dazu ist ebenfalls spannend und inspirierend, vor allem aber lehrreich. Wenn ich also damit noch den ein oder anderen Leser anspreche und/oder eine Diskussion erreiche, ist das letztlich eine Win-win-Situation. [Manchmal erspart mir das aber auch ganz simpel, immer wieder neu einen Kommentar zu bestimmten Themen formulieren zu müssen, wenn ich mich selbst an einem Diskurs beteilige.]


Ich muss zugeben, mir geht es da ein bisschen ähnlich. Ich habe hier ja auch schon den einen oder anderen Artikel geschrieben, auch wenn das schon eine Weile her ist (inzwischen fehlt mir dazu die Zeit, aber auch ein bisschen die Lust). Wenn ihr mal auf Larissas Blog vorbeischauen mögt, klickt einfach auf den Link: https://www.larissaschwarz.de/ 😉

Und von einer ein wenig provokanten Frage geht es direkt zur nächsten:


Wie denkst du über Social Media und wie beeinflusst es dein Leben?

Ich habe in den sozialen Medien sehr viele großartige Menschen kennengelernt und einige davon auch im realen Leben, also ist es auf eine Art eine Bereicherung. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein öffentliches Forum, in dem jeder Schritt überlegt sein sollte und man auch mit Dingen konfrontiert wird, die einen belasten bzw. angreifen. Da ich viel online bin, lebe ich quasi mit den sozialen Medien, was mich für gewisse Dinge im Alltag durchaus achtsamer und aufmerksamer macht, aber manchmal auch von der eigentlichen Arbeit ablenkt. Ein schmaler Grat.


Da ich selbst ziemlich aktiv in den sozialen Medien bin, hat mich diese Frage natürlich brennend interessiert und ich muss dazu sagen: Mir geht es sehr ähnlich. Ich blogge gern und bin auch gern auf Instagram und Facebook unterwegs (wenn es nicht gerade total rumspinnt und ich absolut gar nichts hochladen kann), aber manchmal… lenkt es ab oder ist gar nicht mehr so lustig.
Der andere Grund, warum ich diese Frage gestellt habe, ist die perfekte Überleitung zu Frage Nummer vier: Larissa erzählt auf sehr „autorenhafte“, wortgewandte Art und Weise von ihrem Leben mit ihrem Mann Henning (der auch so das eine oder andere an Senf dazugibt) und ihrer Katze Audrey. Audrey hat übrigens ihren ganz eigenen Kopf und noch dazu eine eigene Facebookseite. *lach*


Wie sehr trennst du dein privates Leben tatsächlich von deinem „Autoren-Dasein“?

Vom Schreiben an sich, also der eigentlichen Arbeit, ist mein privates Leben wenig betroffen. Klar mache ich mir hier und da Notizen, auch wenn ich eigentlich gerade nicht am Manuskript oder einem Artikel arbeite, aber ich trenne durchaus Arbeitszeit und Privatleben. Schwierig wird es eben dann, wenn es um das mir sehr widerstrebende Thema Marketing geht. Wie ich in den letzten zweieinhalb Jahren festgestellt habe, wächst das Interesse an meinen Büchern durch das Interesse an meiner Person. (Dazu gibt es einen Blogartikel: https://www.larissaschwarz.de/2019/01/11/eigentlich-bin-ich-introvertiert-nicht-nur-ein-bisschen-oder/) Insofern korreliert das natürlich miteinander, gerade in den sozialen Medien. Ich, wobei … nein, an dieser Stelle muss ich wir sagen, da es meinen Mann auch betrifft … Wir verstellen uns da aber nicht, sondern filtern allenfalls, da es eben auch Dinge gibt, die wir nicht in der Öffentlichkeit wissen wollen.


Larissa ist ziemlich ehrlich und mega sympathisch, ich würde also sagen, dass es sich schon ziemlich lohnt, mal bei ihr bei Facebook oder Instagram vorbeizuschauen (ich sag ja, ich mache schamlos Werbung!):

Facebook: https://www.facebook.com/lenning.schwarzmueller/
Instagram: https://www.instagram.com/schwarissa/

Was ich euch aber absolut uneingeschränkt ans Herz legen kann, sind ihre Bücher, nämlich (nochmal zum Mitlesen *grins*):

„Märchenhaft – Elisabeth“
„Zauberhaft – Victoria“
„Schmerzhaft – Solveig“
„Traumhaft – Henriette“
„Tiffany – der katz-normale Wahnsinn“
„#Lenning – Komödie in drei Akten“
„Wir und Es“


Das hier war jetzt nur eine winzig kleine Vorstellung, aber ich beschränke es mal auf das Wesentliche. Ich wollte euch mit diesem etwas schrägen Interview eine echt tolle Autorin vorstellen, und das ist mir (hoffentlich) gelungen – zumindest wisst ihr jetzt, dass ich die Bücher von Larissa Schwarz echt gerne mag und sie immer wieder gerne weiterempfehle. 😉

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