Jeder hat sein Päckchen zu tragen – Rezension zu „With your eyes“

Hallo da draußen 😀
Ich habe Freitagmorgen ein Buch beendet, das sich wirklich schlecht beschreiben lässt. Ich habe mich mit zwei Freundinnen darüber unterhalten und im nächsten Moment dachte ich: „Also das war echt die dämlichste Beschreibung, die du hättest geben können.“
Aber erstmal: Ich hoffe, es geht euch gut und ihr habt auch schon so viele gute Bücher diesen Monat gelesen, wie ich. 😉

Das Buch „With your eyes“ von Rose Bloom könnte ich auch in diese Kategorie einordnen, aber irgendwie auch nicht… Argh.

Vor einigen Tagen ist „With your eyes“ als eBook für 0,99€ erschienen und am 1. Juni 2019 kommt auch das Taschenbuch für 9,99€.

 

Drei kleine Wörter, die dein Leben verändern und alles, was du dir erträumt hast.

Du wirst blind.
with your eyes

Sutton ist siebzehn, steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss und beginnt nach den Ferien ein Kunststudium in New York. Eigentlich.
Denn als sie die Diagnose fortgeschrittene Retinitis pigmentosa erhält – eine Augenkrankheit, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge hat –, muss sie alles infrage stellen, was sie sich für ihre Zukunft ausgemalt hat.
Sutton wird blind sein und das Leben, das sie sich gewünscht hat, vielleicht niemals führen können.
Dann trifft sie Blake, den sie aus der Schule kennt und der vor Kurzem einen ebenso weitreichenden Schicksalsschlag erlitten hat. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie in zwei völlig unterschiedlichen Welten gelebt haben.
Aber das ist nun nicht mehr wichtig.
Wichtig ist nur das Gefühl, das sich zwischen ihnen entwickelt. In ihrem Inneren herrscht das gleiche Chaos, das gleiche wirre Bunt, das beide zueinander zieht.
Kurzerhand begeben sie sich auf eine Reise, mit dem Risiko, aus dieser nicht mehr heil zurückzukommen.


 

Ich muss zuallererst einmal sagen, dass ich den Klappentext einerseits ziemlich passend, aber andererseits auch nicht so passend finde. Dieses „dann trifft sie Blake, den sie aus der Schule kennt“ nervt mich irgendwie… Es passt einfach nicht. Suttons Beziehung zu Blake lässt sich damit einfach nicht wirklich beschreiben… Sie ist so viel mehr!

Als ich das Buch am Donnerstag einmal angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören und war, wenn ich nicht gerade weiterlesen konnte, echt hibbelig, weil ich wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. Freitagmorgen konnte ich es dann beenden und war irgendwie unzufrieden mit dem Buch. Es ist toll geschrieben, definitiv!, aber irgendwie… irgendwas… Hm. Inzwischen bin ich soweit, dass ich sagen kann, dass wahrscheinlich das Ende schuld ist. Es ist einfach unbefriedigend… Ich kann verstehen, wieso die Autorin es so geschrieben hat, aber es kam nciht so wirklich bei mir an.

Sutton ist eine Hauptfigur die eine echt beschissene Diagnose bekommt. Ich kann sie leider immer noch nicht richtig einschätzen, aber das ist nicht sooo schlimm. Sie liebt Kunst und will an der New Yorker Kunsthochschule studieren, weshalb diese Diagnose, dass sie bald nichts mehr sehen kann, noch schlimmer für sie ist.

Blake ist der typische Beliebte in der Schule, dabei hat er mit so vielen Dingen zu kämpfen. Das spielt eine Rolle ja, es fehlten mir aber einige Dinge. Wie gehen die Eltern mit diesem Schicksalsschlag, der die ganze Familie betrifft, um? Wie war es bei ihm vorher, vor diesem Eriegnis, was genau hat sich verändert?
Ich konnte sein Päckchen, all das, was er mit sich herumträgt, einfach nicht komplett erfassen, das fiel mir aber während des Lesens selbst nicht sooo stark auf. Im Nachhinein beim nachdenken über die Frage, was genau mich gestört habt, hab ich das dann erst wirklich wahrgenommen.

Der Schreibstil ist (wie immer bei den Büchern von Rose Bloom) total toll und lässt sich auch sehr gut lesen. Ich habe das Buch in meinen Insta-Stories mit Brittainy C. Cherry verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es definitiv nicht so wahnsinnig toll ist, aber es lässt sich schon ein wenig vergleichen. 🙂

 

Ich möchte diesmal auch gar nicht spoilern – das hebe ich mir für die Flop-Rezensionen auf xD -, deshalb habe ich auch gar nicht mehr viel zu „With your eyes“ zu sagen. =) Ach, stopp, da ist doch noch was: Es ist trotzdem ein ganz schönes Buch, auch wenn ich jetzt viel kritisiert habe, und den zweiten Teil würde ich bestimmt auch lesen, auch wenn ich noch nicht ganz verstehe, worum genau es gehen könnte und was es noch zu Blakes Geschichte zu sagen gibt, auch wenn es um seinen besten Freund und Suttons beste Freundin geht… Na ja, ich bin gespannt 🙂

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