Liebe macht bunt – Rezension zu „Wir und all die Farben“

Hallo ihr Lieben,
es ist schon eine (seeehr) lange Weile her – also bestimmt fünf Wochen -, dass ich „Wir und all die Farben“ von Michelle Schrenk gelesen habe. Ich darf an der Kampagne von Mainwunder teilnehmen und habe auch auf Instagram schon einiges zu dem Buch gepostet.

„Wir und all die Farben“ erschien am 23. März 2019 und ihr könnt es als Taschenbuch für 9,99€ und als eBook für 0,99€ kaufen. Das ist der Klappentext:

Lina Seidel und Jakob Wolf könnten unterschiedlicher nicht sein.
Während Lina endlich die Chance bekommt ihren beruflichen Traum zu leben, scheint Jakob sich für nichts außer sich selbst zu interessieren.
Doch was zwischen den beiden als Hassliebe beginnt, ändert sich schnell, als sie gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen müssen. Lina blickt hinter seine Fassade und stellt fest, dass auch Jakob große Träume hatte, die inzwischen allerdings verblasst sind, genau wie seine Graffitis.
Als Lina den traurigen Grund dafür erfährt, setzt sie alles daran, ihm begreiflich zu machen, dass die Farben des Lebens auch noch in der Dunkelheit existieren …

 

Ich muss sagen, der vorherige Klappentext hat für mich die Tiefe des Buches quasi gar nicht wiedergegeben. Dieser Klappentext kommt dem ganzen schon näher, hundertprozentig umfassen kann er es allerdings nicht.
Nach dem Klappentext hatte ich eine lockerleichte, sommerliche Geschichte erwartet, nicht aber, dass es um so ein ernstes Thema geht, weshalb ich auch nach Jakobs Offenbarung seines Geheimnisses mit einem ähnlichen Ende wie dem von „Welche Farbe hat dein Himmel“ gerechnet habe. Aber dazu gleich mehr.

Der Anfang konnte mich nicht so wirklich überzeugen, denn für mich war der Schreibstil einfach zu holprig und ich kam einfach nicht rein. Ich habe aber natürlich trotzdem weitergelesen, denn es ist ja schließlich ein Rezensionsexemplar gewesen und ich wollte außerdem wissen, was Michelle sich sonst noch ausgedacht hatte. Und wenn es nur war, damit ich eine negative Rezi schreiben kann. *lach*

Nach einigen Seiten wirkte es dann nicht mehr ganz so oberflächlich und Stück für Stück wurde ich mehr in Linas und Jakobs Geschichte reingezogen. Und dann… Dann ging es um das „dunkle Geheimnis“, was in der alten Version des Klappentextes auftauchte. Der Begriff ist inzwischen so abgenutzt, dass man nicht ein wirklich dunkles Geheimnis dahinter erwartet, deshalb war ich auch so überrascht davon, wie es weiterging. Irgendwann wandelte sich das Buch von „eher nicht so gut“ zu „nicht übel!“ – ich wollte unbedingt weiterlesen, obwohl ich ziemlich Angst vor dem Ende hatte… Aber alles in allem bin ich ganz happy damit. =)

 

Mein Fazit:
Das Buch war definitiv nicht schlecht, der Anfang war aber nicht so wirklich meins. Dass es nach einigen Kapiteln spannender wurde, hat es besser, aber nicht völlig wieder gut gemacht. Ich kann euch das Buch für (mehr oder weniger) Zwischendurch empfehlen, aber ich fand „Strandküsse und andere Turbulenzen“ irgendwie schöner. =)

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