Korrekturleserlich – Das Testlesen, mein Korrektorat und ich

Hallo ihr Lieben,
es ist schon ein paar Tage her, dass ich mich hier gemeldet habe. Das liegt vor allem daran, dass ich aktuell eine ziemliche Leseflaute habe – dafür bin ich aber umso kreativer und schreibe endlich mal wieder so richtig. 😀
Eine Sache, die ich in den Ferien auch wieder verstärkt tue, ist testlesen, und genau darüber möchte ich euch ein bisschen was erzählen.

Vor ziemlich genau zwei Jahren (das habe ich gerade erst beim Nachgucken gesehen. Wahnsinn!) habe ich eine kleine Facebookseite ins Leben gerufen, „Korrekturleserlich“. Damals hieß die Seite noch „Test- und Korrekturlesen by Lesen ist Leben“, da ich damals meinen alten Blog noch hatte und die Seite damit verknüpfen wollte. Irgendwann wurde der Name mir dann aber zu sperrig und ich habe ihn geändert, zu einem Namen, der mir beim frühstücken einfach so in den Kopf kam: Korrekturleserlich.
Ich bin immer noch mega happy (und ein bisschen stolz auf mich selbst), dass ich diesen Namen gefunden habe. =)

Auf dieser Seite also biete ich seit Beginn an kostenloses Korrektorat und testlesen an. Mein einziger Wunsch, der sich im Laufe der Zeit ergeben hat, ist ein kleines Dankeschön in Form des fertigen Prints und etwas von meiner Amazon-Wunschliste. Das ist für mich eine ganz gute Lösung, da vor allem das Korrektorat teilweise echt anstrengend für mich sein kann und ich dafür noch kein Geld nehmen kann.
Zum Vergleich: Ein vernünftiges Korrektorat für 300 Seiten kann gut und gerne 400 bis 600€ kosten. Das kann nicht jeder bezahlen, deshalb bin ich ja da. 🙂

Ich habe euch bei Instagram und Facebook gebeten, mir eure Fragen zu stellen, damit ich darauf ein bisschen näher eingehen kann. Und das werde ich jetzt auch tun. 🙂 (Mit dabei sind aber auch Fragen, die mir in den letzten Monaten einfach so mal gestellt wurden.)

 

Wie kann ich dich für mein Manuskript anfragen?

Das ist ganz einfach. Ihr könnt mir einfach eine E-Mail mit allen wichtigen Infos (also Arbeitstitel/vorläufiger Titel, Seitenzahl, Frist, kurze Inhaltsangabe) an korrekturleserlich@gmx.de schreiben, gern auch eine PN bei Facebook oder Instagram. Mir ist dabei eigentlich nur wichtig, dass ihr wenigstens ein bisschen zeigt, dass ihr euch für mich entscheiden würdet, und nicht nur einfach Geld sparen wollt. Nachrichten wie „Willst du mein Manuskript lesen? Danke! LG“ kann ich gar nicht ab, sorry.

Mehr Infos gibt es übrigens hier: Korrekturleserlich

 

Welche Genres liest du denn überhaupt Test und Korrektur?

Eigentlich alle, die ich auch so lese, das heißt: Liebesromane natürlich, Fantasy und sehr gern auch mal anderes, was vielleicht nicht gerade Horror oder Thriller ist. Wenn ihr also denkt, euer Manuskript könnte etwas für mich sein, auch wenn es in diese Genres nicht reinpasst, schreibt mir gern trotzdem!

 

Liest du nur Manuskripte von „richtigen“ Autoren?

Bisher ja, aber mich hat noch nicht wirklich jemand gefragt, der kein „richtiger“ Autor ist – nebenbei: ich finde, jeder der schreibt, ist ein richtiger Autor -, aber ich könnte es mir schon vorstellen, das zu machen. Vielleicht würde ich da dann aber auch etwas von meiner Amazon-Wunschliste haben wollen. Das müssten wir dann individuell ausmachen. 🙂

 

Wie läuft dann die Zusammenarbeit mit dir ab?

Das kann ich pauschal gar nicht so beantworten… *lach* Das ist beim Testlesen und Korrigieren auch nochmal unterschiedlich.

Beim Korrektorat ist es meist so, dass der Autor/die Autorin mir sein/ihr Manuskript als Word-Dokument schickt. Je nach Frist fange ich dann direkt oder erst nach ein paar Tagen an. Inzwischen habe ich für mich in der direkten Korrektur, also mit „Änderungen verfolgen“ so die besten Möglichkeit gefunden und merke da dann alles an. Womit ihr als Autor allerdings rechnen müsst, ist, dass ich auch inhaltlich gern mal etwas anmerke. Mich juckt es dann immer in den Fingern, ich kann da einfach nicht anders… *grins*
Auch, wenn mir etwas auffällt, was eigentlich ins Lektorat passt, merke ich es trotzdem an. Der Autor muss es ja nicht übernehmen, aber das ist mir lieber, als wenn ich dann später ein schlechtes Gewissen habe, weil ich es eben nicht angemerkt habe.

Wenn ich testlese, bekomme ich das Manuskript entweder als mobi oder Word-Datei. Die Word-Datei ist mir insofern lieber, da ich dann direkt etwas anmerken kann, und nicht extra einen Screenshot machen und es dann markieren muss (oder was man sonst noch machen kann). Ich bin, was das angeht, ziemlich faul. xD
Das Testlesen geht in vielen Fällen schneller als das Korrektorat, weil ich das auch abends im Bett beispielsweise noch machen kann (wenn es eine mobi-Datei ist). Und natürlich war dann meist auch schon ein Korrektorat drüber, sodass ich mir da auch nicht mehr viele Gedanken drum machen muss.

Bei beidem ist es aber eigentlich so, dass ich während des Lesens schon mit dem Autor/der Autorin schreibe, ihm/ihr sage, wie ich das Buch finde und oft versteht man sich dann ziemlich gut, sodass man auch gern mal über alles mögliche schreibt. Daraus ergibt sich dann manchmal auch eine langfristige Zusammenarbeit, was mich dann ganz besonders freut. =)

Wenn ich dann das Buch durchgelesen habe, schicke ich es zurück an den Autor/die Autorin zum Überarbeiten. Bisher habe ich eigentlich noch nie einen zweiten Durchgang gemacht, aber das liegt durchaus auch im Bereich des Möglichen. 🙂
Ist das Buch dann soweit fertig, dass es erscheinen kann, mache ich dafür auch gerne Werbung auf meinem Blog und liebe es, auch Aktionen dazu zu organisieren! =) ❤

 

Liest du die Bücher tatsächlich nochmal, wenn du sie als Print zuhause stehen hast? Und schaust du dann auch, welche Anmerkungen übernommen wurden?

Ich muss zugeben: Nicht alle. Einige Bücher, die ich vor ein oder zwei Jahren korrigiert oder testgelesen habe, sind überhaupt nicht mehr meins. Aber es gibt auch viele Bücher, so zum Beispiel die Bücher von Larissa Schwarz, die ich korrigieren durfte, oder die von Danara DeVries und Grace C. Stone habe ich schon mehr als einmal wieder aus dem Regal gezogen und aufs Neue verschlungen. =)

Was das Übernehmen der Anmerkungen angeht: Da muss ich leider zugeben, dass ich dann meist gar nicht mehr alles weiß, was ich angemerkt habe. *lach* Wobei mich das echt interessiert. Das bringt mich auf Ideen… Ich glaube, das muss ich echt mal versuchen… =) Dass ich es bis jetzt nicht getan habe, ist halt echt meiner Vergesslichkeit zu verdanken… xD

 

Ich hoffe, ihr wisst jetzt ein bisschen genauer, was ich eigentlich so den lieben langen Tag mache, wenn ich nicht gerade zur Schule gehe. 😛
Wenn jetzt noch Fragen offen sind, schreibt sie mir gern in einen Kommentar oder als Nachricht! Und wenn ihr mich jetzt vielleicht sogar für euer Manuskript „engagieren“ wollt, schreibt mir einfach auch eine Nachricht. 🙂

 

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