Prinzessin durch Erpressung – Rezension zu „Alibi Prinzessin“

Hallo ihr Lieben,
noch eine Rezi – ich bin gerade echt im Flow und habe glücklicherweise eine Freistunde, die ich für ein bisschen Blogarbeit nutzen kann. 😊
Vorgestern habe ich das neue Buch von Emma Smith, „Alibi Prinzessin – Was sich neckt, das will sich“ beendet. Es ist offiziell gestern, also am 03. April 2019, erschienen, aber ich darf für Emma bloggen und es deshalb schon vorab lesen. =D

Bevor ich euch ein bisschen mehr über meine Meinung erzähle, hier einmal ein paar Fakten (wie immer :P):
„Alibi Prinzessin – Was sich neckt, das will sich“ von Emma Smith erschien am 2. April 2019 und kostet als eBook 1,99€, das Taschenbuch erscheint in Kürze.

Und der Klappentext:

alibi princess.jpgIch werde erpresst!
Und das ausgerechnet von dem Typen, der mit jedem Kerl vom Campus schon mal Blutsbrüderschaft getrunken und jede Tussi – die bei drei nicht ihren Verstand benutzt – nackt gesehen hat. Ich habe gedacht, dass er mein Geheimnis bewahrt. Jetzt steht nur noch ein heißer Rugbyspieler zwischen mir und der absoluten Vernichtung meines Rufes.
Ich hasse dich, Zach!

Ich habe sie in der Hand!
Besser kann es nicht laufen. Während ich mein College-Dasein in vollen Zügen genieße, hält Ivy mir meine Verflossenen vom Hals. Jedes Alibi habe ich ihr zu verdanken und jede Beleidigung ihrerseits absolut verdient.
Dass sich dabei aber immer öfter mein Gewissen meldet, ist total dämlich, oder? Immerhin ist es ja nicht so, als würde ich plötzlich Gefühle für ein Mädchen entwickeln, das ich nebenbei erpresse.

Problem erkannt?

Ich habe echt ein bisschen das schlechte Gewissen, denn „Alibi Prinzessin“ ist jetzt schon das zweite Buch, das Emma rausgebracht hat, seit ich in ihrem Bloggerteam bin, und beide fand ich nicht so überragend… Leider fand ich den ersten Teil, also die ersten 50%, nicht so gut, der Start war sehr holprig. Ivy konnte ich nicht so gut verstehen, sie hat für mich vor allem Zach gegenüber ziemlich unverständlich reagiert. Aber der Reihe nach:

Das Buch beginnt mit ein paar Szenen im Laufe von Ivys und Zachs Collegezeit – jedes Mal Begegnungen der beiden. Leider habe ich so meine Probleme mit Zeitsprüngen, wenn ich sie nicht erwarte – ich habe sie schlichtweg nicht erkannt. Irgendwann hat es dann klick gemacht, aber da war ich schon vollends verwirrt. #japsobinich

Zach wirkt am Anfang wie ein Bad Boy, danach ist er auf einmal so nett, wie es nur geht – und er kann nicht nein sagen, auch nicht zu all dem Frauen, die etwas von ihm wollen.
Irgendwann wird sogar ein Grund dafür genannt, dass er so nett ist (darauf werde ich jetzt aber nicht eingehen), aber Ivy sieht ihn gar nicht als nett an, das übersieht sie einfach. Wie geht das?

Die Charaktere fand ich in der ersten Hälfte alle irgendwie strange, eine Szene möchte ich einmal kurz beschreiben, weshalb genau:

Eine Figur, Phoebe, kommt nach einem Urlaub/einer Auszeit wieder in das Verbindungshaus, hat 30 Pfund abgenommen. Eine Figur, Sienna heißt sie, sieht sie an, ist begeistert und freut sich, dass sie abgenommen hat, denn vorher sah sie „fett“ aus, jetzt wäre sie heiß. Als Ivy nachfragen will, weshalb Phoebe abgenommen hat, sagt Sienna, das sei doch egal.

Ich finde diese Szene insofern problematisch, dass ich selbst ein paar Leute kenne, die etwas ähnliches erlebt haben, die auch auf einmal stark abgenommen haben.
Das war Magersucht.
Und dieser Umgang damit, zu sagen „Ey, du siehst heiß aus, vorher warst du fett, wenn wir mal ehrlich sind“, kommt mir einfach falsch vor, total kritisch. Es mag vielleicht so jetzt erstmal für die anderen beiden nicht so aussehen, aber man bemerkt es nicht immer, wenn jemand Magersucht hat, und wenn sich eine Person so verändert, hat das einen Grund. Und Ivy und Sienna gehen damit echt unsensibel um, das hat mich echt geschockt, denn so etwas hätte ich nicht erwartet. Ich hoffe, auf diese Situation wird in Phoebes Buch nochmal eingegangen.

Ab der Mitte wird es dann besser, es gibt dann sogar echt süße Szenen, richtig berührend. Es geht dann auch noch um ein ziemlich wichtiges Thema (wie eigentlich immer in Emmas Büchern), das auch ziemlich gut aufgegriffen wird – es wird aber auch nicht zum zentralen Thema gemacht.
Ivy konnte ich im zweiten Abschnitt dann auch besser verstehen, und Zach war dann auch irgendwie „besser“. Anders kann man es nicht sagen, die zweite Hälfte war echt gut!

 

Mein Fazit:
Die ersten 50% waren nicht wirklich meins, aber ab da wurde es besser, aber diese eine Szene hat mich sehr beeinflusst, ich kann nicht sagen „Wow, dieses Buch ist sooo gut!“, weil ich dafür einfach zu viel erlebt habe. Das klingt blöd, ich weiß, aber es ist so.
Ivy und Zach sind gut, es ist ein relativ gutes Buch, aber perfekt ist es für mich nicht, gar nicht.

 

 

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