Ein Liebesroman zum Wohlfühlen – Interview mit Ella Gold

Hallo ihr Lieben,
kennt ihr Ella Gold? Sie ist seit 2017 Autorin von schon einigen Büchern, hauptsächlich aus dem Erotik-Genre. Vor einer Woche hat Ella aber nun ein komplett anderes Buch veröffentlicht: „Wenn aus Leben Liebe wächst“ ist ein super-süßer Liebesroman in dem man sich einfach wohlfühlen muss!

Schon im Dezember hatte Ella ein paar Kapitel in der Snipl-App hochgeladen und ich habe sie einfach mal gefragt, ob sie Lust auf eine kleine Themenwoche hätte. Wir haben uns jetzt auf Thementage geeinigt, und hier sind sie. 😃 Heute, morgen und Montag haben wir ein bisschen was geplant, unter anderem ein Interview. Und hier ist es. 🙂

Ach ja: Zu dem Buch wird es natürlich auch noch eine Buchvorstellung und meine Rezi geben, seid gespannt. 😉
Aber fangen wir erstmal an:

Ich: Wer bist du?

Ella: Ich bin eine Mama von zwei Kindern, im normalen Leben als Bibliothekarin tätig, lebe im grünen Herzen Deutschlands, und schreibe seit zwei Jahren unter dem Pseudonym Ella Gold Liebesromane, weil es für mich nichts Schöneres als die Liebe und gute Geschichten gibt. Bisher sind 9 Romane von mir erschienen und mit jedem wuchs die Leserschaft, was mich unsagbar glücklich macht. Ich danke jedem einzelnen, der sich die Zeit nimmt, und meine Bücher liest.

Ich: Was reizt dich daran, zu schreiben?

Ella: Ich glaube, ich wurde geboren, um zu schreiben. Ich habe schon im Alter von 4 Jahren zu lesen und zu schreiben begonnen. Als ich in die Schule kam, konnte ich es bereits. Meine Deutschlehrerin war von meinen Geschichten immer angetan und hat sie bei Wettbewerben eingereicht, wodurch ich mehrere Preise in meiner Kindheit und Jugend gewonnen habe. Aus diesem Grund bin ich auch Bibliothekarin geworden. Ich liebe Bücher und Geschichten! Dass ich allerdings jemals selber welche schreiben würde und damit auch noch erfolgreich bin … davon hätte ich nicht zu träumen gewagt.

Ich: Wie sieht dein (Schreib-)Alltag aus? Was machst du den ganzen Tag?

Ella: Mein Tag sieht fast wie bei jedem anderen auch aus. Ich habe zwei Kids, die zur Schule gehen, und einen normalen Job. Wir stehen am Morgen gemeinsam auf, ich fahre die Kinder in die Schule und gehe dann an die Arbeit. Wenn ich nachmittags nach Hause komme, wollen meine Hunde erstmal Aufmerksamkeit haben, und dann ist der Haushalt dran. Anschließend ist wieder Familienzeit. Tja, mein „Schreiballtag“ beginnt eigentlich erst abends, wenn ich Ruhe habe. So ab 19.00 Uhr bis Mitternacht. Ich liebe die Stunden am PC, und lebe mich in meinen Büchern aus.

Ich: Was genau ist an „Wenn aus Leben Liebe wächst“ anders, im Vergleich zu deinen anderen Büchern?

Ella: Es ist nicht ganz so sündhaft. Meine vorherigen Bücher stechen durch eine unverblümte Erotik hervor, die es in meinem neu erschienen Roman so nicht gibt. Bei Marten und Lilly dreht sich alles mehr um die Region des Herzens. Es ist ein Wohlfühlroman, der komplett ohne Bad Boys und Action auskommt. Eine Leserin schrieb mir: man müsste das Buch in Flaschen abfüllen und täglich davon trinken. Dann würde es einem immer gut gehen. Das finde ich sehr schön interpretiert, und genau das wollte ich mit dem Buch auch zeigen. Es braucht keine großen Dramen, um zu berühren. Das normale Leben genügt bereits. Marten und Lillys Geschichte tut einfach nur gut. Man verliebt sich beim Lesen. Und was gibt es Schöneres als die Liebe?

Ich: Magst du ein bisschen darüber erzählen, wie genau du dazu gekommen bist, diese Geschichte zu schreiben?

Ella: Diese Geschichte war nie geplant. Ich habe viele Storys im Kopf, die erzählt werden wollen, aber „Wenn aus Leben Liebe wächst“ gehörte nicht dazu. Alles hat mit Dr. Weber angefangen. Er war eine Nebenfigur in meinem Roman „Salzige Tränen auf brennender Haut“, das letztes Jahr im September erschienen ist. Auch dort war er in der Funktion des Gynäkologen tätig und hat mich beim Schreiben durch seine einfühlsame Art und Weise so beeindruckt, dass ich ihm ein eigenes Buch widmen musste. Und ich habe es nicht bereut … Die letzten Wochen, die ich mit ihm und Lilly verbringen durfte, möchte ich nicht missen. Es war eine wunderschöne Zeit.

Ich: Was möchtest du dem Leser mit diesem Buch sagen, was ist deine Botschaft?

Ella: Gute Frage, denn all meine Bücher haben verborgene Botschaften. Bei diesem Buch ist es, Vertrauen ins Leben zu haben. Beide Figuren hatten ihre Liebe nie geplant. Lilly war fertig mit der Männerwelt und Marten hatte seinen Traum, jemals Vater zu werden, begraben. Dann passierten Dinge, die beide noch unglücklicher machten, die im Nachhinein aber nur einen Sinn hatten, beide auf den rechten Weg zu führen, den sie alleine so nie gefunden hätten. Ganz nach dem Motto: Alles ist gut so, wie es ist … auch, wenn es sich zu Beginn nicht so anfühlt. Ich nehme es mir an dieser Stelle mal heraus, einige entscheidenden Worte aus dem Buch einzufügen:

Marten: „Weißt du noch, als ich genau hier bei dir am Bett saß und dir gesagt habe, dass alles im Leben Sinn macht, auch, wenn man es nicht immer gleich versteht? Das hat mir mein Vater nämlich immer erzählt. Und es ist so wahr! Manchmal geschehen Dinge, und wir ärgern uns darüber, aber im Nachhinein merken wir, dass sie das Beste sind, was uns passieren konnte. Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Macht, die es gut mit uns meint. Sie führt uns auf Wege, die wir von selbst nie gegangen wären. Vielleicht sind all die kleinen Unpässlichkeiten des Alltags einfach nur Wegweiser. Uns werden Steine in den einen Weg gelegt, damit wir einen anderen gehen, einen viel besseren …“

Ich: Liest du auch selbst? Wenn ja, welche Genres?

Ella: Ja, ich liebe Bücher über alles! Am liebsten lese ich Jugendromane und auch historische Romane, die im Mittelalter spielen und einen gewissen Fantasy-Touch haben. Mein großes Vorbild ist J.K. Rowling. Zu meinen liebsten Bücher zählen neben „Harry Potter“, „Tribute von Panem“, die „Tintenwelt-Trilogie“ von Cornelia Funke, die „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier und von George R.R. Martin die Serie „Das Lied von Eis und Feuer“. Das sind wundervolle Bücher. Und was ich ebenfalls liebe ist „Der Kuss des Kjer“ von Lynn Raven.

Ich: Wie muss ein Buch sein, damit du es so richtig liebst?

Ella: Ich will ein Buch nicht lesen, ich will es fühlen. Gute Bücher ziehen dich hinein, sodass du alles hautnah miterleben kannst. Herzrasen und Tränen gehören dazu. Wenn ein Buch das schafft, liebe ich es.

Ich: Was für Bücher planst du für dieses Jahr? Möchtest du mehr solche Bücher wie „Wenn aus Leben Liebe wächst“ schreiben?

Ella: Als nächstes kommt der 4. Harper, Julian mit: „Starke Hände auf samtweicher Haut“ und danach ist Dr. Hart erstmal dran, den schiebe ich schon weit über ein Jahr vor mir her. Ich muss allerdings sagen, dass ich durch meinen reinen Liebesroman so angetan von dem Genre bin, dass ich zukünftig wohl auch vermehrt in diese Richtung schreiben werde. Das Buch tat mir richtig gut. Es ist etwas für die Seele. Außerdem braucht Adrian dringend eine Frau! Und ich meine eine Frau, und nicht jeden Tag eine andere. (Das verstehen jetzt nur die Insider, die „Wenn aus Leben Liebe wächst“ gelesen haben). Für alle anderen: Ja, ich werde auch zukünftig in diese Richtung schreiben. Ich habe schon 1000 Ideen, die alle aufs Papier wollen.

Ich: Die Frage ist ein bisschen deep: Wenn du irgendwann nicht mehr bist, an was und wie soll man sich an dich erinnern?

Ella: Ich glaube felsenfest an die Unsterblichkeit der Seele und daran, dass wir mit unseren Seelenpartnern/Seelenfamilien für immer verbunden sind. Es muss sich daher niemand an mich erinnern, das finde ich total unwichtig. Viel wichtiger ist, was ich aus diesem Leben mitnehme.

Ich: Hast du irgendeinen Wunsch/eine Botschaft an all die Menschen da draußen?

Ella: Ich persönlich wünsche mir Frieden auf dieser Welt. Wir haben so einen wundervollen Planeten und zerstören ihn tagtäglich, als hätten wir noch zehn weitere in petto. Menschen bekriegen sich, töten sich, bauen Atomwaffen, verhungern und verdursten täglich in einer Welt, die randvoll mit allem ist, was wir brauchen. Wir leben in einem Paradies, doch keiner bemerkt es. Eigentlich ein Unding! Aber solange die Gier und der Machthunger regieren, wird sich nichts ändern. Ich schließe mal mit einer indianischen Weisheit, die sehr bedeutsam ist: „Erst, wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann.“
Vielen Dank für das Interview, liebe Anna.

 

Sehr gerne, Ella 😀 Vielen Dank, dass ich dich interviewen durfte!

 

 

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