Wochenrückblick von 03. Februar 2019

Hallo ihr Lieben,
heute gibt es noch einen Beitrag, den Wochenrückblick habe ich schließlich nicht vergessen. 😉 Meine Liste, was ich alles mit reinnehmen kann/will/muss ist diesmal relativ lang, aber ich lasse mich mal überraschen, wie viel es dann am Ende wird. 🙂

Venezuela – ein Land, zwei Präsidenten

Bestimmt habt ihr in den Nachrichten in den letzten Tagen öfter davon gehört – Venezuela. Aber was genau ist da im Moment eigentlich los?
Venezuela ist ein Staat mit einer eher sozialistisch-geprägten Regierung, gegen die aber in den letzten Wochen und Monaten viel protestiert wurden. Die Spitze des Eisbergs:
Der Oppositionsführer Juan Guaidó hat sich selbst zum Übergangspräsidenten ernannt, während der aktuelle „richtige“ Präsindent, Nicolás Maduro, noch im Amt ist. Einige Staaten und auch das venezolanische Militär halten zu Maduro, während andere, wie zum Beispiel von den USA und Brasilien, auf der Seite von Guaidó sind.
Viele Venezolaner wissen nicht so wirklich, was sie davon halten sollen, sie sind skeptisch, ob die Opposition etwas an der politischen Situation ändern kann.
In 90 Tagen soll eine neue Regierung gewählt werden, doch diese kann – und soll, laut Guiadós Stellvertreter – nicht nur aus den Oppositionellen bestehen.
(Mehr dazu: tagesschau.de)

 

 

Der Shutdown in den USA wurde beendet – und jetzt?

Die Haushaltssperre in den USA wurde letzte Woche zwar aufgehoben, aber es ist trotzdem unklar, wie es weitergeht. Trump will seine Mauer trotzdem bauen, möglicherweise will er deshalb sogar den nationalen Notstand ausrufen.
Die 800.000 Menschen, die vom Staat bezahlt werden, bekommen in den nächsten Tagen auch wieder Geld, und das Fazit einiger Politiker ist: Der Shutdown hat unterm Strich eigentlich gar ncihts gebracht.
(Mehr dazu: tagesschau.de)

 

 

Polarwirbel sorgt für arktische Kälte in den USA

Bleiben wir doch einfach mal in den USA, denn dort herrscht im Moment ein Ausnahmezustand. Während vor einigen Monaten noch Waldbrandgefahr herrschte, herrscht jetzt der Katastrophenfall aufgrund von so eisiger Kälte, dass sogar Erfrierungen innerhalb von Minuten möglich sind.
Grund für diese Tiefsttemperaturen sind kalte Westwinde, die den sogenannten „Polarwirbel“ bilden, der eigentlich über dem Nordpol kreist – aber jetzt ist es in manchen US-Staaten kälter als dort.
Vielerorts fällt die Schule aus, nicht mal die Post fährt.
(Mehr dazu: tagesschau.de)

 

 

INF-Vertrag löst sich auf

Auch die Abkürzung „INF“ habt ihr vermutlich in den letzten Tagen ein paar Mal gelesen. Aber was hat es damit auf sich?
„INF“ steht für „Intermediate Range Nuclear Forces“, also auf deutsch „nukleare Mittelstreckensysteme“. Dieser Vetrag wurde 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen, um nukleare Waffen von einer Reichweite zwischen 500 und 5500 km zu verbieten, beziehungsweise alle damals vorhandenen zu zerstören und keine neuen herzustellen. Der Vertrag ist zwar unbegrenzt, aber die Mitgliedsstaaten können ihn jederzeit kündigen.
Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Vorwürfe laut wurden, dass Russland den Vertrag gebrochen hätte, verkündeten die USA vor einigen Monaten, dass sie aussteigen würden. Mit dieser Verkünding hat Trump auch die EU überfallen, die eigentlich nicht zum Schlachtfeld der Streitigkeiten werden wollte.
Diese Woche hatte die USA nun verkündet, sich aus dem Abkommen zurückzuziehen, weil Russland in den letzten 60 Tagen nichts unternommen hat, um den Vorwurf, gegen den Vertrag verstoßen zu haben, entweder zu entkräften, oder zu bestätigen.

 

Der Ausstieg aus der Kohle – Gut, schlecht, zu langsam?

Letzte Woche war der Kohleausstieg ein großes Thema. Es wurde beschlossen, dass bis 2038 nur noch erneuerbaren Energien verwendet werden sollen. Einige Stimmen geben nun zu bedenken, dass das zu langsam ist. Andere, wie zum Beispiel RWE, rechnen mit einem massiven Stellenabbau. Und wieder andere sagen, dass dieser Zeitraum absolut machbar ist, wenn die Zeit bis 2038 sinnvoll genutzt wird.
(Mehr dazu: tagesschau.de)

 

 

Die Dänen bauen einen Zaun – Wozu?

Dänemark hat diese Woche begonnen, einen Zaun an der deutsch-dänischen Grenze zu bauen. Dadurch wollen sie die deutschen Wildschweine davon abhalten, die Afrikanische Schweinepest nach Dänemark zu bringen. Das Problem dabei: Auch andere Tiere könnten dadurch in ihrem natürlichen Lebensraum eingeschränkt werden, zudem können Wildschweine ziemlich hoch springen, möglicherweise sogar über den Zaun selbst.
(Mehr dazu: ndr.de)

 

Der Holocaust-Gedenktag 2019

Am 27. Januar 1945 wurden die Juden aus den Konzentrationslagern in Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Seit einigen Jahren ist dieser Tag deshalb ein offizieller Gedenktag, und auch dieses Jahr wurden den vielen Juden gedacht, die damals deportiert und ermordet wurden. Ein Thema bei vielen Gedenkveranstaltungen war der Antisemitismus, der noch immer existiert.
Aber es wurde auch ncoh etwas anderes angesprochen: Die Zeitzeugen von damals werden immer weniger. „Die Erinnerungskultur bröckelt“, sagte Heiko Maas. Er sagt weiter, dass sich etwas ändern müsse, dass der Holocaust niemals in Vergessenheit geraten darf.
(Mehr dazu: tagesschau.de)

 

 

 

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